Wenn die Niere nicht richtig tut

Nierenerkrankung bei unseren Haustieren

Die Nieren entgiften den Körper und reinigen das Blut. Über den Harn werden die Giftstoffe ausgeschieden. Zudem regulieren die Nieren das Säure-Base-Gleichgewicht, den Wasser- sowie den Elektrolythaushalt. In der Niere werden auch Hormone zur Blutdruckregulation und zur Blutbildung produziert. Ist die Nierenfunktion reduziert, hat dies Auswirkungen auf den gesamten Organismus.

Erhöhte Nierenwerte

Erhöhte Nierenwerte im Blut heisst nicht per se, dass die Nieren geschädigt sind. Erkrankungen, welche der Niere «vorgeschaltet» sind, können ebenfalls zu einem Anstieg der Nierenwerte Harnstoff, Kreatinin und SDMA führen. Dies ist zum Beispiel bei einem Kreislaufschock oder einer verminderten Durchblutung der Fall. Andererseits können auch Störungen im Harnabfluss durch einen Harnstein die Nierenwerte erhöhen.

Akut oder chronisch

Sind andere Ursachen für erhöhte Nierenwerte im Blut ausgeschlossen, handelt es sich um eine Niereninsuffizienz. Wichtig ist nun zu unterscheiden, ob es sich um eine akute oder chronische Form der Nierenerkrankung handelt. Ein Tier mit einer akuten Nierenerkrankung kann sich möglicherweise vollständig erholen, wobei bei einer chronischen Erkrankung die Nieren irreversibel geschädigt sind.

Akute Nierenerkrankung

Die Patienten waren typischerweise bis anhin gesund und werden nun plötzlich sehr krank. Oft haben sie Fieber, sind geschwächt, fressen wenig oder gar nichts mehr und haben Durchfall und Erbrechen. Bei einer akuten Erkrankung der Nieren ist schnelles Handeln und eine intensive Behandlung des Patienten notwendig. Die Therapie ist meistens sehr aufwendig und mit hohen Kosten verbunden, was mit den Tierbesitzern gut besprochen werden sollte. Falls sich der Zustand unter der Therapie nicht verbessert, sollte eine Dialyse in Betracht gezogen werden, um den Nieren Zeit für die Heilung zu verschaffen. Nach Überstehen der akuten Phase brauchen die Vierbeiner oft Monate bis sie sich wieder vollständig erholen. Bei einigen Patienten kann sich auch eine chronische Nierenerkrankung entwickeln.

Leider kann die Ursache der Erkrankung oft nicht gefunden werden. Mögliche Ursachen für eine akute Nierenerkrankung sind:

  • Infektionen – bei Hunden oft Leptospiren
  • Vergiftungen
  • Verminderte Durchblutung
  • Tumore

Diese Substanzen sind giftig für die Nieren:

  • Frostschutzmittel Ehtylenglykol
  • Rosinen und Trauben bei Hunden
  • Lillien bei Katzen

Chronische Nierenerkrankung

Eine eingeschränkte Nierenfunktion über einen längeren Zeitraum wird als chronisch eingestuft. Viele ältere Vierbeiner sind davon betroffen, vor allem die Katzen. Oft werden die klinischen Symptome erst sichtbar, wenn ein Grossteil der Nierenfunktion bereits eingeschränkt ist. Die Krankheit verläuft schleichend. Erste Anzeichen sind vermehrtes Trinken und ein vermehrter Urinabsatz. Die Tiere verlieren an Gewicht, fressen weniger und müssen häufiger erbrechen. Da das blutbildende Hormon von der Niere nicht mehr ausreichend produziert wird, leiden die Tiere oft auch an einer Blutarmut. Die Krankheit ist nicht heilbar, lässt sich aber mit einer speziellen Ernährung und in späteren Stadien mit Medikamenten verzögern. Es gibt 4 Stadien der chronischen Nierenerkrankung, welche anhand von Blut- und Urinuntersuchung und dem Blutdruck eingeteilt und entsprechend behandelt werden.

Mögliche Ursachen für eine chronischeNierenerkrankung:

  • Erblich bedingt
  • Ernährung
  • Medikamente
  • Infektionen
  • Leishmaniose bei Hunden
  • Tumore
  • Entzündungen
  • Hormonelle Erkrankungen

Bei Anzeichen einer chronischen Nierenerkrankung sollte man baldmöglichst seinen Liebling untersuchen lassen. Eine frühe Behandlung kann das Fortschreiten der Erkrankung deutlich verlangsamen. Regelmässige Kontrollen sowie eine Umstellung auf Nierendiät und ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit sind sehr wichtig.

Weitere Informationen:

www. iris-kidney.com (Englisch)

Der Lungenwurm, ein fieser Parasit

Gefährlicher Lungenwurm

In der Schweiz stecken sich immer wieder Hunde mit dem gefährlichen Lungenwurm (Angiostrongylus vasorum) an. Überträger sind Schnecken, welche im Gras oder oft an Grashalmen kleben. Was viele nicht wissen: Wenn Hunde Schnecken oder Gras fressen, können sie sich mit dem Lungenwurm anstecken. Die Symptome bleiben oft lange unerkannt. Unbehandelt kann die Lungenwurminfektion jedoch fatale Folgen haben.

Zyklus

Sowohl Hunde wie auch Füchse stecken sich mit dem Lungenwurm an, indem sie infizierte Schnecken oder den Schleim von Schnecken fressen. Nach der Aufnahme wandern die Larven durch die Dünndarmwand in die Lymphknoten. Weiter gelangen sie in die Leber, durch die Hohlvene ins rechte Herz und zum Schluss in die Lungenarterien. Dort sitzen die ausgewachsenen Lungenwürmer und können bis zu 2.5 cm lang werden. Die Weibchen legen Eier ab, aus welchen sich wieder Larven entwickeln. Die Larven wandern den Luftwegen entlang empor, werden abgeschluckt und gelangen somit wieder in den Verdauungstrakt. Die Larven werden durch den Kot ausgeschieden und von Schnecken aufgenommen. So schliesst sich der Zyklus. Die Larven im Kot sind von blossem Auge nicht erkennbar.

Krankheitssymptome

Hunde jeden Alters können betroffen sein. Die infizierten Vierbeiner können beschwerdefrei sein oder milde bis zu lebensbedrohliche Symptome aufweisen. Junge Hunde erkranken in der Regel stärker als ältere. Die in den Lungenarterien oder im rechten Herzen sitzenden Würmer lösen eine Immunreaktion und Entzündung aus und können die Blutgefässe verstopfen. Dadurch entstehen ganz unterschiedliche Symptome. Sowohl die Lunge, wie auch das Herz, die Blutgerinnung und das Nervensystem können betroffen sein.

Die häufigsten Symptome sind:

  • Chronischer Husten
  • Atemnot
  • Leistungsschwäche
  • Ohnmachtsanfälle
  • Nasenblutung
  • Erhöhte Blutungsneigung
  • Lahmheiten
  • Muskelzittern
  • Lähmungen
  • Lokal schmerzhafte Wirbelsäule
  • Erbrechen
  • Durchfall

Nachweis

Die Lungenwürmer können entweder im Kot oder im Blut nachgewiesen werden. Für die Untersuchung im Kot sind Proben von drei aufeinander folgenden Tagen nötig, da die Ausscheidung der Parasiten unregelmässig ist.  Ein allgemeiner Blutscheck und Röntgenbilder der Lunge sind wichtige zusätzliche Untersuchungen, um das Ausmass der Erkrankung festzustellen.

Behandlung

Um den Lungenwurm zu bekämpfen, stehen verschiedene Antiparasitenmittel in Tablettenform oder Spot-on-Präparate zur Verfügung, welche man auf die Haut aufträgt. Bei einem starken Lungenwurmbefall, führen die absterbenden Parasiten unter Umständen zu  heftigen Reaktionen. Zu Beginn der Therapie ist daher eine intensive Überwachung des Vierbeiners mit absoluter Boxenruhe oft nötig.

Wird ein Lungenwurmbefall früh erkannt, ist die Prognose sehr gut und der Hund kann vollständig geheilt werden.

Vorsichtsmassnahmen

  • Regelmässig entwurmen
  • Keine Schnecken oder Gras fressen lassen
  • Bei hohem Risiko regelmässig testen

Weitere Informationen

www.escaap.ch

Viel trinken, viel pinkeln

Cushing Syndrom beim Hund – zu viel Kortisol im Blut

Das Cushing – Syndrom ist eine Krankheit, welche durch einen chronisch erhöhten Kortisolspiegel im Körper ausgelöst wird. Cushing tritt bei 0,1 – 0,2 % der Hunde auf und ist damit eine der häufigsten hormonellen Erkrankungen. Betroffen sind vor allem Hunde im mittleren oder fortgeschrittenen Alter. Einige Hunderassen wie zum Beispiel der Dackel, Pudel, Terrier oder Boxer sind häufiger von der Cushing – Erkrankung betroffen. Der Name Cushing bezieht sich auf den Entdecker dieser Krankheit, den Neurochirurgen Harvey Cushing.

Kortisol ist ein lebenswichtiges Hormon für den Körper, welches vor allem in Stresssituationen vermehrt freigesetzt wird. Kortisol wird in der Nebenniere produziert. Ein Organ, welches nur einige Millimeter gross ist und nahe bei der Niere liegt. Die Wirkung dieses Hormons ist sehr vielfältig. Es beeinflusst und regelt den Zuckerstoffwechsel, die Muskulatur, den Herz-Kreislauf, das Immunsystem, den Fettstoffwechsel, die Haut, den Knochenstoffwechsel und die Blutgerinnung. Der Hormonspiegel schwankt während dem Tag und ist am Morgen am höchsten.

Die Kortisolausschüttung wird im Gehirn gesteuert. Das Hypothalamus-Hypophysensystem ist für die Regulation des Kortisolspiegels im Körper zuständig. Der Hypothalamus ist das übergeordnete System, welches die Hypophyse dazu veranlasst, Hormone in den Körper auszuschütten, welche die Nebennieren stimulieren. Dadurch wird Kortisol von den Nebennieren freigesetzt. Hat der Körper zu viel Kortisol im Blut, wird das Hypothalamus-Hypophysensystem gehemmt. Der Kortisolspiegel regelt sich damit selber.

Beim Cushing Syndrom setzen die Nebennieren über längere Zeit zu viel Kortison in den Körper frei. Bei 80 – 85% der Hunde ist dafür ein gutartiger Tumor der Hypophyse zuständig, welcher zu viel des stimulierenden Hormons ACTH ausschüttet. Der Rückkopplungs-mechanismus funktioniert nicht mehr. Die Nebennieren produzieren permanent zu viel Kortisol. Bei 15 – 20% der Hunde ist dagegen ein Tumor in einer oder sehr selten in beiden Nebennieren die Ursache der Erkrankung. Diese Tumorerkrankung kann bösartig sein.

Ist der Kortisolspiegel im Körper über längere Zeit zu hoch, hat dies einen Effekt auf den ganzen Körper. Die Muskulatur wird geschwächt, es kann sich eine Blutzuckerkrankheit entwickeln, durch das geschwächte Immunsystem ist der Körper anfälliger für Krankheiten, der Blutdruck kann ansteigen, die Hunde nehmen an Gewicht zu, die Haut wird dünn und verletzlich, Knochenschwund entwickelt sich und die Hunde haben eine erhöhte Neigung zu Hämatomen.

Die Symptome beim Hund können sehr vielfältig und unterschiedlich sein. Am häufigsten werden die Hunde wegen vermehrtem Trinken und vermehrten Harnabsatz vorgestellt. Auch Fell- und Hautveränderungen können erste Anzeichen sein.

Klinische Symptome der Cushing Erkrankung

  • Vermehrtes Trinken
  • Erhöhter Urinabsatz
  • Gesteigerter Appetit
  • Fellverlust
  • Dünne Haut
  • Hängebauch
  • Vermehrtes Hecheln
  • Muskelschwund
  • Bluthochdruck

Cushing Symptome bei Kortisontherapie

Hunde, welche über längere Zeit das Medikament Kortison zur Behandlung einer anderen Krankheit einnehmen müssen, können die gleichen Symptome entwickeln, wie bei einer Cushing Erkrankung. Die Symptome erholen sich langsam nach Absetzen des Medikaments.

Diagnose

Die Diagnose ist nicht immer einfach zu stellen, da die Symptome Ursache von sehr viel verschiedenen Erkrankungen sein können. Bei einem Verdacht auf eine Cushing Erkrankung und zum Ausschluss anderer Erkrankungen wird Ihr Tierarzt zuerst eine Blut- und Urinuntersuchung empfehlen. Falls sich der Verdacht erhärtet, werden zusätzliche Bluttests (Stimulationstests) empfohlen, welche die Kortisolregulation im Blut testen. Diese Tests können auch Aufschluss darüber geben, ob es sich eher um einen Tumor in der Hypophyse oder der Nebenniere handelt. Wenn die Lokalisation und Grösse des Tumors festgestellt werden möchten, braucht es jedoch noch zusätzliche Verfahren wie ein Ultraschall der Nebennieren oder eine computertomographische Untersuchung des Gehirns.

Therapie

In den meisten Fällen wird die Cushing Erkrankung mit Medikamenten behandelt. Das meistgebrauchte Medikament Trilostan hemmt in den Nebennieren die Kortisolsynthese. Dadurch senkt sich der Kortisolspiegel im Blut und die Symptome bilden sich langsam zurück. Eine regelmässige Überwachung des Kortisolspiegels im Blut ist sinnvoll, um die ideale Dosis des Medikamentes festzulegen.

Falls die Ursache ein bösartiger Tumor der Nebenniere ist, kann eine operative Entfernung der entarteten Nebenniere eine Option sein. Diese Operation wird nur von Spezialisten durchgeführt.

Die Erkrankung ist in der Regel mit Medikamenten gut in den Griff zu kriegen, da es sich in den meisten Fällen um einen gutartigen Tumor der Hypophyse handelt. In seltenen Fällen kann der Tumor im Gehirn eine Grösse überschreiten, welche zu neurologischen Symptomen führt. In diesen Fällen kann eine Bestrahlung des Tumors eine weitere Möglichkeit der Behandlung sein.

Prognose

Die Prognose hängt davon ab, ob es sich um einen gutartigen oder bösartigen Tumor handelt. Bei einem gutartigen Tumor ist die Prognose mit der medikamentellen Therapie gut und die Hunde haben noch lange eine gute Lebensqualität.

Auf den Zahn gefühlt

Zahnhygiene bei Hund und Katze

Bei allen Hunden und Katzen entwickelt sich im Laufe der Zeit Plaque und Zahnstein.

Je nach Futterzusammensetzung, Kaugewohnheiten, Speichelzusammensetzung und genetischer Disposition variiert die Menge an Zahnstein, die sich im Laufe der Jahre ansammelt. Plaque und Zahnstein führen bei unseren Haustieren zu Zahnproblemen und Zahnverlust. Mit einer guten Zahnprophylaxe können Sie viel zur Gesundheit Ihres Tieres beitragen.

Zahnbelag und Zahnstein

Durch Futterreste, Speichel und Bakterien bildet sich ein Biofilm auf den Zähnen, die Plaque.

Die Plaque ist ein weisslicher, 1 – 2 mm dicker Zahnbelag und hat eine ähnliche Farbe wie der Zahnschmelz. Deshalb wird er von den Tierbesitzern oft nicht wahrgenommen. Plaque bildet sich innerhalb von wenigen Stunden und kann nicht mit Wasser abgewischt werden.

Wird die Plaque nicht regelmässig durch Zähne putzen entfernt, lagern sich Mineralien ein und es bildet sich Zahnstein. Dies geschieht bereits nach 24 bis 48 Stunden. Der zunächst weisse Zahnstein verfärbt sich gelbich und bräunlich und ist vor allem an den Fang- und Backenzähnen gut sichtbar.

Zahnfleischentzündung (Gingivitis)

Je dicker die Plaque wird, desto mehr vermehren sich gramnegative, anaerobe Bakterien. Diese Bakterien produzieren Endotoxine, welche eine Zahnfleischentzündung auslösen. Anzeichen einer Zahnfleischentzündung sind eine Rötung und Schwellung des Zahnfleisches. Am Anfang ist dies schmerzlos. Erst wenn die Entzündung fortschreitet, können Blutungen am Zahnfleischrand auftreten und Schmerzen verursachen. Zudem tritt Mundgeruch auf. Die Zahnfleischentzündung ist ein reversibler Prozess und kann mit einer Zahnreinigung gut behandelt werden.

Parodontitis

Weitet sich die Entzündung des Zahnfleisches auf den Zahnhalteapparat aus, wird dies als Parodontitis bezeichnet. Ein wichtiges Anzeichen ist die Vertiefung der Zahnfleischtasche. Das Zahnfleisch bildet sich zurück und Zahnhälse werden freigesetzt, welche schmerzempfindlich sind. Unbehandelt führt die fortschreitende Entzündung zum Verlust des Zahnes.

Einfluss auf den gesamten Körper

Durch die chronische Entzündung können Bakterien und deren Toxine über das Zahnfleisch in den Blutkreislauf gelangen und weitere Krankheiten verursachen.

Zahnfleischentzündungen und resorptive Läsionen bei der Katze

Katzen sind anfällig für Entzündungen des Zahnfleisches und der Maulschleimhaut (Gingivostomatitis). Die Krankheit ist noch nicht vollständig verstanden. Mögliche Ursachen können ein Plaquebefall, Störung des Immunsystems, Viren, Bakterien und metabolische Erkrankungen wie Diabetes sein. Zudem leiden sehr viele Katzen an resorptiven Läsionen. Dabei entstehen Löcher im Zahn, zum Teil wird die ganze Zahnwurzel angegriffen und aufgelöst.

Zahnerkrankungen sind sehr schmerzhaft. Bei unseren Lieblingen können Zahnschmerzen jedoch schwierig zu erkennen sein.

Folgende Anzeichen können einen Hinweis auf Zahnprobleme geben:

  • Trockenfutter wird nicht mehr gerne gefressen
  • Beim Kauen fällt das Futter wieder aus dem Maul
  • Einseitiges Kauen
  • Kopfscheu
  • Vermehrtes Speicheln
  • Schwellung im Kopfbereich
  • Mundgeruch
  • Zähneknirschen

Wenn der Verdacht auf eine Zahnerkrankung besteht, sollte das Tier beim Tierarzt untersucht werden. Bei einer starken Zahnfleischentzündung und starkem Zahnsteinbefall wird eine gründliche Zahnreinigung in Vollnarkose empfohlen. Bei einem schmerzhaften Zahn gibt ein Zahnröntgen Aufschluss darüber, ob die Zahnwurzeln entzündet sind und ob ein Zahn extrahiert werden sollte.

Vorbeugung von Zahnerkrankungen

Tägliches Zähneputzen:

  • Am Wirkungsvollsten ist das tägliche Zähneputzen mit einer speziellen Tierzahnpasta.
  • Benutzen Sie einen Fingeraufsatz oder eine kleine Zahnbürste, um auch die hinteren Backenzähne gut reinigen zu können. Hunde tolerieren das Zähneputzen im Gegensatz zu Katzen meistens sehr gut.
  • Wenn Sie ihren kleinen Welpen schon von klein an daran gewöhnen, kann das Zähneputzen zum täglichen Ritual werden. Aber auch schon 2 – 3 Mal pro Woche bringt einen grossen Effekt für eine bessere Zahngesundheit.
  • Benutzen Sie nicht die eigene Zahnpasta, da die Tiere das Maul nicht spülen können und somit ein grosser Teil der Paste mit Fluorid abgeschluckt wird. Dies ist gesundheitsschädigend.

Kaustengel

  • Es gibt diverse Kaustengel im Angebot, welche bei täglicher Verabreichung die Bildung von Plaque und Zahnstein vermindern.

Mundspülungen

  • Zusätze ins Trinkwasser können die Mund- und Zahnhygiene bei Hunden und Katzen verbessern.

Futter

  • Trockenfutter hat eine bessere mechanische Reinigungskraft als Weichfutter. Zudem gibt es verschiedene Spezialfutter auf dem Markt, welche die Bildung von Plaque und Zahnstein reduzieren.

Belohnungsguetzli

  • Für Hunde und auch für Katzen gibt es spezielle Belohnungsguetzli, welche durch längeres Kauen eine mechanische Reinigung der Zähne verursacht und somit auch einem Zahnsteinbefall vorbeugt.

Zuckerfrei

  • Achten Sie darauf, dass das Futter Ihres Tieres möglichst wenig Zucker beinhaltet.

Wenn Hunde reisen

Wir gehen mit unserem Hund zwei Wochen in die Sommerferien. Was muss ich vorher abklären?

Der Hund ist wie ein Familienmitglied und es macht Freude, die Ferien so zu planen, dass auch der Hund mitkommen kann. Einige Fragen sollten vorher geklärt werden.

Ist der Ferienort auch für den Hund geeignet?

Sobald sie sich für eine Reisedestination entschieden haben, sollten sie sich beim Tierarzt oder beim Bundesamt für Veterinärwesen informieren, ob das Land tollwutfrei ist. Für Länder mit Tollwutrisiko braucht es eine lange Vorbereitungszeit für die Ein- und Wiedereinreise in die Schweiz und sollte mit dem Tierarzt mindestens ein halbes Jahr im Voraus geplant werden. Klären sie zudem ab, ob Hunde am Feriendomizil und zum Beispiel auch am geplanten Strand erlaubt sind. Gewisse Länder haben spezielle Vorschriften betreffend Leinen- und Maulkorbpflicht. Auch existieren in einigen Ländern ein Einreiseverbot für sogenannte gefährliche Hunde.

Welches Transportmittel ist ideal?

Reisen ist auch immer mit einem gewissen Stress verbunden. Planen sie das Transportmittel und die Reiseroute so, dass es auch ihrem Hund gefällt. Nehmen sie auf die Reise vertraute Gegenstände und das gewohnte Futter mit. Ein plötzlicher Futterwechsel kann zu Verdauungsproblemen führen. Bei ängstlichen Tieren können pflanzliche Medikamente oder beruhigende Pheromonpräparate Sicherheit verschaffen.

Mit dem Auto unterwegs

Das Reisen mit dem Auto ist sicher am idealsten. Die Reiseroute und die Reisedauer kann individuell geplant werden. Der Hund muss in eine genügend grosse Reisebox oder hinter einem Gitter untergebracht werden. Das Klima im Auto sollte so eingestellt sein, dass auch dem Hund wohl ist. Planen sie alle 2 – 3 Stunden einen Stopp, damit ihr Hund einen kurzen Spaziergang, sich versäubern und Wasser trinken kann. Wenn es heiss ist, lassen sie den Hund nie im Auto. Innert Minuten kann es im Autoinnern über 80 Grad heiss werden. Denken sie daran, dass auch ihr Hund reisekrank werden kann. Üben sie vor den Ferien einige längere Autofahrten. Beim Tierarzt können Sie – wenn nötig – Medikamente gegen Reiseübelkeit holen.

Unterwegs mit der Bahn

Eine Zugfahrt von bis zu 4 Stunden sollte kein Problem sein. Längere Bahnreisen können jedoch stressig sein, zum Beispiel wenn der Hund sich versäubern muss. Für kleine Hunde ist eine Transportbox ideal. Die Box kann mit einer Windel ausgelegt sein. Für grössere Hunde können sie eine Liegedecke mitnehmen. Haushaltpapier und Kotbeutel sollten für alle Fälle mit dabei sein. Nehmen sie einen Wasserbehälter mit, damit ihr Hund ab und zu trinken kann.  Als Tierhalter haben sie die Pflicht dafür zu sorgen, dass sich die anderen Fahrgäste nicht gestört fühlen. Üben sie regelmässig Zugfahrten mit ihrem Hund, damit er sich daran gewöhnt. Gedränge im Zug und Hitze sind nicht ideal, Stosszeiten sind unbedingt vermeiden. Je nach Land gibt es auch wieder spezielle Vorschriften, die vor der Reise abzuklären sind, zum Beispiel eine Maulkorbpflicht im Zug.

Mit dem Flugzeug in die Ferien

Je nach Gewicht und Grösse kann der Hund mit in die Kabine oder muss in den Frachtraum des Flugzeugs untergebracht werden. Bei der Swiss gilt die Grenze von 8 kg inklusive Transportbox. Informieren Sie sich früh genug direkt bei der Fluggesellschaft. Kurze Flüge mit einem kleinen Hund sind in der Regel problemlos. Für grössere Hunde im Frachtraum ist der Reisestress meiner Ansicht nach zu gross. Da organisiert man für seinen Hund lieber eine liebevolle Betreuung daheim. Denken Sie daran, dass auch Hunde während dem Fliegen Ohrendruck bekommen können. Einen Kaustengel kann beim Starten und Landen Abhilfe verschaffen.

Reisedokumente

Bevor sie eine Reise antreten, sollten sie immer den Impfausweis Ihres Tieres kontrollieren. Für jeden Grenzübertritt, auch wenn es nur einen Tagesausflug nach Deutschland ist, braucht ihr Hund folgendes:

  • Heimtierpass
  • Gültige Tollwutimpfung
  • Chip

Informieren sie sich mindestens 1 Monat vor jeder neuen geplanten Reise in Ihrer Tierarztpraxis. Gewisse Länder wie zum Beispiel England und Norwegen haben zusätzlich spezielle Anforderungen.

Reisekrankheiten

In den südlichen Ländern um das Mittelmeer gibt es Krankheiten (Leishmaniose, Babesiose, Herzwurm), welche von Mücken und Zecken übertragen werden. Ein guter Parasitenschutz oder spezielle Impfungen können diese Reisekrankheiten gut vorbeugen. Nach den Ferien im Süden sollte man den Hund immer prophylaktisch mit einem entsprechenden Wurmmittel gegen Herzwurm behandeln.

Reiseapotheke

Lassen sie sich mit Hilfe Ihres Tierarztes eine gute Reiseapotheke für Ihren Hund zusammenstellen. Falls ihr Hund regelmässig Medikamente einnimmt, nehmen Sie genügend Vorrat mit in die Ferien. Informieren sie sich vor der Reise, ob es in der Nähe ihres Ferienziels eine Tierarztpraxis gibt.

So könnte die Apotheke ausgerüstet sein:

  • Parasitenschutz
  • Entwurmungsmittel
  • Verbandsmaterial
  • Desinfektionsmittel
  • Pinzette
  • Zeckenpinzette
  • Schmerzmittel
  • Medikamente gegen Durchfall
  • Ohrreiniger
  • Prophylaxe gegen Reiseübelkeit
  • Pflanzliches Beruhigungsmittel

Praktische Links:

www.blv.admin.ch – Reisen mit Heimtieren
          Alle Informationen rund um die Reisebestimmungen für
          Heimtiere sind auf der Homepage vom Bundesamt für
          Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen aufgeführt.

          Online – Hilfe: Mit Hund, Katze oder Frettchen über die
          Grenze.

www.escaap.ch – Reisetest

         Alle Informationen zum richtigen Parasitenschutz für
         jedes Land

Das ist Gift für den Hund

Was für Nahrungsmittel sind giftig für meinen Hund

Draussen ist man als Hundebesitzer meistens sehr aufmerksam und reagiert sofort, wenn der Hund etwas Unbekanntes vom Boden fressen will. Wichtig ist jedoch auch, dass daheim in der vertrauten Umgebung Lebensmittel sicher aufbewahrt werden. Einige für uns Menschen völlig alltägliche Nahrungsmittel sind für den Hund nämlich stark giftig!

Giftige Nahrungsmittel für den Hund

Schokolade

Der Wirkstoff Theobromin in der dunklen Schokolade ist für den Hund sehr gefährlich. Die Ausscheidung des Wirkstoffes ist bei den Hunden viel langsamer als bei anderen Tierarten.

Die stimulierende Wirkung auf die Atmung und das Herz können so massiv sein, dass ein Atem- und Herzstillstand erfolgt. Schon 2 – 4 Stunden nach der Aufnahme können Symptome wie Krämpfe, Atemnot und Herzarrythmien auftreten. Frisst ein Hund eine ganze Tafel Schokolade oder einen Schokoladekuchen, ist der sofortige Gang zum Tierarzt lebenswichtig.

Trauben

Frisst ein Hund in grösseren Mengen Trauben, kann dies zu einem Nierenversagen führen.

Die Ursache dafür ist noch nicht geklärt. Bei einem Spaziergang nahe an einem Weinberg sollte man als Hundebesitzer sehr aufmerksam sein und seinen Liebling keine Traubenreste vom Boden fressen lassen.

Zwiebeln und Knoblauch

Schwefelhaltige Aminosäuren in der Zwiebel und im Knoblauch wirken schädigend auf die roten Blutkörperchen und bewirken eine Anämie (Blutarmut). Auch nach dem Kochen bleibt das Toxin wirksam. Wenn man seinem Hund mal Essensreste oder Selbstgekochtes füttern möchte, sollte man daher unbedingt auf Zwiebeln und Knoblauch verzichten.

Nicht immer hat man den Hund unter Aufsicht und sieht, was er gefressen hat. Vor allem während dem Spaziergang liegt alles möglich auf dem Boden, was den Hund interessieren könnte. Gewisse Rassen wie zum Beispiel Labradore sind richtige Allesfresser. Da wird vieles ins Maul genommen und auch mal heruntergeschluckt. In den meisten Fällen passiert nichts oder führt zu einer harmlosen Magen-Darmverstimmung.

Während dem Spaziergang sollte man sich auf folgende, für den Hund giftige Substanzen achten:

  • Schneckenkörner
  • Rattengiftköder
  • Zigarettenstummel
  • Dünger

Folgende Anzeichen können Symptome einer Vergiftungsreaktion sein. Ihr Liebling sollte dann unverzüglich bei einem Tierarzt/einer Tierärztin vorgestellt werden.

Vergiftungssymptome

  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Atemnot
  • Lethargie
  • Speicheln
  • Veränderte Pupillen
  • Schwankender Gang
  • Rasender Puls
  • Zittern
  •  

Der Hund hat etwas Giftiges gefressen

Bei Verdacht auf eine Vergiftung sollte unverzüglich eine Tierärztin/einen Tierarzt aufgesucht werden. Falls die Aufnahme von Gift erst kürzlich erfolgte, kann dem Tier

eine Spritze verabreicht werden, welche zu Erbrechen führt. Damit ist das Gift aus dem Körper. Zudem kann der Kreislauf stabilisiert und Kohle verabreicht werden, um eine weitere Giftaufnahme im Darm zu verhindern.

Infos zu Vergiftungen

Bei Unsicherheit, ob ein Nahrungsmittel oder eine Pflanze giftig ist, informiert man sich am besten sofort beim Toxikologischen Zentrum auf der Telefonnummer 145. Weitere Informationen über giftige Substanzen bietet die Homepage des Tierspitals Zürich: www.clinitox.ch

Gesunder Hund, guter Hund

Grosseltern mit einem Hund ermöglichen den Enkeln wunderbare Erfahrungen mit einem sehr sozialen Tier. Hunde und Kinder lieben es zu spielen. Der Kontakt ist oft sehr nah, es wird geknuddelt und auch mal ein Küsschen verteilt.

Ein gesunder Hund ist kaum ein Risiko für übertragbare Krankheiten. Folgende Punkte sollten aber beachtet werden.

Jährliche Impfung

Unsere Vierbeiner sollten einmal im Jahr beim Tierarzt untersucht und geimpft werden. Die Hunde werden unter anderem gegen Leptospirose geimpft. Dies ist eine bakterielle Infektionskrankheit, welche auch auf den Menschen übertragen werden kann. Die Impfung schützt Ihren Hund vor einer Ansteckung.

Regelmässige Entwurmung

Hunde können sich immer wieder mit Würmern infizieren. Die Ansteckung erfolgt über die Aufnahme von Wurmeiern, welche über den Kot von anderen Hunden ausgeschieden wurden. Bandwürmer können durch das Fressen von wilden Nagetieren oder über den Verzehr von rohem Fleisch übertragen werden.

Wurminfektionen können vom Hund auf den Menschen übertragen werden und ein Gesundheitsrisiko für Erwachsene und Kinder darstellen. Am gefährlichsten für uns Menschen sind die Spulwürmer, die Hakenwürmer und der Fuchsbandwurm.

So können Sie vorbeugen:

  • 4 x pro Jahr entwurmen oder regelmässige Kotuntersuchungen
  • Hundekot aufsammeln und entsorgen, anschliessend Hände waschen
  • Kinder von Hundekot fernhalten und vor dem Essen Hände waschen

Floh- und Zeckenschutz

Flöhe vom Hund können sich nicht auf dem Menschen weitervermehren. Einzelne Flohbisse können jedoch vorkommen. Flohbisse sind nicht gefährlich, können aber jucken. Der Hund kann das ganze Jahr über von Flöhen befallen werden.

Nach dem Spaziergang im Wald schleppt der Hund immer mal wieder eine Zecke heim. Die Zecken können auch uns Menschen stechen und gefährliche

gefährliche Krankheiten wie Borreliose oder FSME (Frühsommermeningoenzephalitis) übertragen. Die Zeckensaison ist in der Regel von März bis Oktober.

Vorbeugen können Sie mit einem Floh- und Zeckenhalsband, einem Spot-on- Präparat oder mit Tabletten. Falls Ihre Enkel noch sehr klein sind, rate ich von einem Halsband ab, da die Kinder damit in Berührung kommen.

Pilzbefall

Wenn der Hund kahle Stellen vor allem am Kopf, an den Ohren und an den Vorderbeinen aufweist, könnte es sich um einen Pilzbefall handeln. Eine Pilzinfektion beim Hund kann auch uns Menschen befallen. Falls Ihr Hund

Hautveränderungen aufweist, sollten Sie ihn daher in einer Tierarztpraxis vorstellen. Kleine Kinder und immungeschwächte Personen sollten in dieser Zeit den Kontakt meiden, bis der Pilzbefall behandelt ist.

Kranker Hund

Generell sollten kleine Kinder den engen Kontakt zu einem kranken Hund meiden, bis er wieder gesund ist. Bei einer Magen-Darm-Infektion, einem Husten oder einer Augenentzündung sind immer Bakterien oder Viren beteiligt.

Eine erhöhte Hygiene ist in dieser Zeit sicher sinnvoll. Waschen Sie nach dem Kontakt mit Ihrem Vierbeiner die Hände und reinigen Sie einmal pro Tag die Liegeplätze und den Boden, bis Ihr Liebling wieder gesund ist.

Begriff Zoonosen:

Krankheiten, die zwischen Menschen und Tieren übertragen werden können, nennt man Zoonosen.

Chippen

Chippen für Hunde Innerhalb von 3 Monaten nach Geburt müssen Welpen bei der Hundekontrolle in Ihrer Gemeinde angemeldet werden. Bei Hunden ist das Chippen obligatorisch.. Als neuer Besitzer eines Hundes oder falls mit Ihrem Hund in die Schweiz gezogen sind, müssen Sie sich innerhalb 10 Tagen nach Einreise bei der …

Entwurmung

Grundsätzlich können sich alle Hunde und Katzen, ob Welpe oder älteres Tier, Freilauf- oder Wohnungskatze mit Würmern anstecken. Je nach Alter, Haltung und Ernährung ist das Risiko aber unterschiedlich. Sogar Welpen können sich bereits über die Muttermilch, Hunde sogar im Mutterleib, anstecken. Meist infizieren sich die Tiere bei Artgenossen oder …

Hunde registrieren

Bei Hunden ist die Registration und das Chippen obligatorisch. Alle in der Schweiz wohnhaften Hundehalter/innen müssen Ihre Hunde vom Tierarzt bei der nationalen Hundedatebank AMICUS registrieren lassen. Die Registration kann nur durch einen Tierarzt durchgeführt werden. Hundewelpen müssen innerhalb von 3 Monaten nach Geburt  von einem Tierarzt mit einem Chip …

Impfungen

Eine regelmässige und durchdachte Impfprophylaxe ist sehr wichtig für die Gesundheit Ihres Haustieres. Wir halten wir uns an die aktuelle Empfehlung des Tierspitals Zürich. Informieren Sie sich insbesondere auch frühzeitig zur Vorsorge bei Auslandreisen. Je nach Reiseziel sollte Ihr Tier prophylaktisch vor parasitären Erkrankungen im Reiseland geschützt werden und in jedem Fall gegen Tollwut …

Krallen schneiden

Eingewachsene Krallen behindert das Laufen und kann sogar sehr schmerzhaft sein. Bei älteren Tiere, die nicht mehr so aktiv sind, können mit der Zeit sehr lange Krallen wachsen. Das Krallen schneiden ist gerade auch bei wilderen Katzen nicht ganz einfach, besonders wenn die Krallen in die Haut einwachsen. Bei uns …

Reisepass für Haustiere

Bei uns erhalten Sie einen Reisepass für Ihr Haustier. Wir beraten Sie gerne bei der Planung einer Auslandsreise. Ihr Haustier erhält von uns die nötigen Impfungen, Parasitenbehandlung sowie Bluttest und wir stellen die entsprechenden Gesundheits und Reisedokumente für Sie aus. Je nach Reiseziel sollte Ihr Tier prophylaktisch ebenfalls vor parasitären Erkrankungen im Reiseland …